Methoden und Techniken

Hypnotherapie nach Milton Erickson (1901-1980)

Milton Erickson war, wie auch Carl Rogers, der Ansicht, dass die hilfesuchende Person, die einzige Instanz ist, die beurteilen kann, ob etwas hilfreich ist für den weiteren Prozess. Erickson gilt als Begründer der Hypnotherapie; einer Therapieform, die darauf spezialisiert ist, Ressourcen und Potentiale eines Menschen freizusetzen und zu nutzen.

 

Dabei wird das Vertrauen der Person in die "Weisheit des Organismus" gestärkt. Wir nutzen die Fähigkeit des Organismus, in Trancezuständen Kräfte freizusetzen, die der Entspannung, Schmerzkontrolle, der Nutzung von Ressourcen etc. dienen können. Dabei knüpfen wir an gute und wichtige Erfahrungen an, die der Klient/die Klientin bereits gemacht hat, und deren Kraft für die Lösung von heutigen Problemen genutzt werden können.
Diese Verfahren können auch gut bei Prüfungsangst oder allgemein als mentales Training vor schwierigen Situationen eingesetzt werden, auch vor Leistungsanforderungen wie Sport, Fahrprüfung etc.

 

Es gibt einerseits die Möglichkeit, in einer Therapiesitzung zu einem bestimmten Thema direkt mit Hypnose zu arbeiten, andrerseits kann der Klient, die Klientin auch Selbsthypnose erlernen und selbständig zuhause üben und verfügt damit über ein sehr effizientes Mittel zur Entspannung und innerer Stärkung. Auch Kinder sprechen gut auf diese Möglichkeit an.

Klinische Hypnose oder Hypnotherapie hat nichts zu tun mit Bühnenhypnose oder irgendwelchen „mystischen“ Verfahren. Die Inhalte einer Hypnosesitzung werden genau vorbesprochen. Sowohl die Sprache als auch die verwendeten Bilder und Imaginationen werden dem Klienten/der Klientin angepasst.